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In unserer Gesundheitsdatenbank veröffentlichen wir verschiedene Beiträge zum Themenfeld Medizin, Prävention, gesunder Lebensstil, Bewegung und Rehasport.

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In Deutschland erleiden jedes Jahr ca. 260.000 Menschen einen Schlaganfall. Nach prognostischen Berechnungen wird damit gerechnet, dass sich die Häufigkeit von Schlaganfällen in Deutschland bis zum Jahr 2050 etwa verdoppeln wird. Innerhalb eines Jahres nach einem Schlaganfall versterben ca. 30% der betroffenen Patienten; und von den Überlebenden bleiben ca. 70% dauerhaft behindert. Damit stellt der Schlaganfall die mit Abstand häufigste Ursache einer bleibenden Behinderung im Erwachsenenalter dar.

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Bis ins hohe Alter gesund zu bleiben ist nicht immer Veranlagung, sondern hat vor allem mit einem gesunden Leben zu tun. Wer etwas für sich tut, kann aktiv Krankheiten vorbeugen.
Wer nicht raucht, regelmäßig genügend Bewegung hat und sich gesund ernährt, dem wird es das Herz-Kreislauf-System danken.

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Der Salzkonsum in Deutschland ist allerdings fast doppelt so hoch wie gesundheitlich zu vertreten wäre.
Seit Jahrzehnten ist auch bekannt, dass ein hoher Salzkonsum den Blutdruck erhöhen kann und eine Reduzierung der Salzzufuhr bei 30 bis 50 % der Hypertoniker entsprechend zu einer Blutdrucksenkung führt.

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„Tod durch Vitamine“ das war der reißerische Aufmacher der Münchner Abendzeitung zu einem Thema, das viele Menschen regelmäßig beschäftigt.

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Wie es scheint ein einfaches Thema (?). Im Blutdruckseminar unserer Klinik erkläre ich den Patienten immer das Bild der Niere als druckregulierendes Organ, ähnlich eines Überdruckventils. Nimmt der mittlere Blutdruck zu, wird in Form einer vermehrten Urinproduktion Druck abgelassen, nimmt der mittlere Druck ab, ist es anders herum. Überall im Körper sind Druckfühler verteilt, die Niere wertet deren Ergebnisse aus und agiert als Überdruckventil.

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Auch wenn die Neuerkrankungen und die Sterblichkeit in Deutschland in den letzten zwanzig Jahren abgenommen haben, ist der Schlaganfall in Deutschland immer noch die dritthäufigste Todesursache und der häufigste Grund für Behinderungen bei Erwachsenen.
Was aber früher eine Krankheit des höheren Alters war, erleiden heute immer mehr Menschen der mittleren und jungen Jahrgänge. So entfielen bereits 2010 weltweit 31% aller Schlaganfälle auf die Altersgruppe der 20 bis 64-jährigen, jeder 20. Schlaganfall tritt bei Jugendlichen und Kindern auf.

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Durchblutungsstörungen der Arterien in den Beinen – im Volksmund Schaufensterkrankheit oder Raucherbein genannt – kommen viel häufiger vor als allgemein bekannt. Mindestens jeder Fünfte über 65 Jahren ist von dieser Krankheit betroffen, viele wissen das aber nicht und so wird die Erkrankung nicht behandelt, obwohl eine zielgerichtete Therapie viele Folgeschäden vermeiden könnte.

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Laut American Heart Association ist Hundehaltung mit einem verminderten Herzrisiko verbunden.
Dieser schützende Effekt beruhe im Wesentlichen auf zwei Faktoren, einmal hätten die Hundebesitzer mehr körperliche Bewegung, was schon sehr hoch einzuschätzen ist, zum anderen soll die Anwesenheit eines Hundes für das seelische Gleichgewicht gut sein.

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Abstand halten! – Empfehlung bleibt

Frühere Untersuchungen (vor mehr als zehn Jahren),  zu Störungen durch Elektromagnetische Interferenzen (EMI)  hatten durchaus Mobilfunkgeräte als EMI-Quellen für Herzschrittmacher identifiziert.

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Zu viel Schokolade macht dick, aber eine halbe Tafel pro Woche hat wahrscheinlich eine günstige Wirkung auf Herz und Kreislauf.
Wie bei fast allen Dingen die Spaß machen, kommt es hier auch auf die Menge an, denn wer seinen Konsum nicht unter Kontrolle hat, muss mit unappetitlichen und gefäßschädigenden Fettpolstern rechnen.

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Aber was heißt eigentlich gutes Wetter? Gut für wen? Ist Sommerwetter für Herzpatienten gut?
Man hört immer wieder über erhöhte Raten von Todesfällen im Rahmen von sommerlichen Hitzewellen. Gerade ältere Frauen sollen betroffen sein.

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Immer wieder heiß diskutiert, mal spöttisch, kritisch, auch enttäuscht oder sogar verbittert, wenn ein vermeintlich gesundheitsbewusstes Verhalten irgendwann eine mehr oder weniger schwere Erkrankung doch nicht verhindern konnte. Das sind die Gene heißt es dann, mit dem Bild des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt im Hinterkopf. Der als überzeugter Kettenraucher und einer großen Vorliebe für alkoholische Getränke immerhin ein stattliches Alter von fast 97 Jahren erreichte, und das bei geistiger Klarheit.

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Bedarf es noch eines Beitrages zu diesem Thema? Und warum eigentlich „Herz und Bewegung“ ? Warum nicht „Krebs und Bewegung“ oder „Diabetes und Bewegung“ oder „Osteoporose“… oder „Rheuma“… oder „Depression und Bewegung“ ?
Überhaupt: warum therapieren wir so unterschiedliche chronische Krankheiten mehr oder weniger undifferenziert in ganz ähnlicher Form mit Bewegung und haben auch noch Erfolg damit.

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Meistens wird eine gesunde Lebensweise mit Verzicht und Anstrengung in Verbindung gebracht. Dass ein Genussmittel auch gesundheitsfördernde Wirkung haben soll, wird immer wieder veröffentlicht. Ist Kaffee also eine Möglichkeit, Herz- und Gefäßerkrankungen vorzubeugen oder bleibt es bei der Einschätzung, dass Kaffee „nervenschwächend und krankmachend“ sei (W.A. Mozart)?

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Ein einziges Ei der Gewichtsklasse M enthält stolze 240 Milligramm Cholesterin! Dieser Wert, der nur noch von einigen Innereien getoppt wird, aber wer isst heute noch Innereien, war bisher Anlass für jeden guten Hausarzt, seinen Patienten mit erhöhten Blutfettwerten das Frühstücksei zu vermiesen.

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Können Patienten mit Herzerkrankungen segeln?
Als aktiver Segler und Kardiologe versuche ich, meinen Patienten dies zu ermöglichen. Allerdings gilt es, einige Aspekte zu berücksichtigen:
Das Segeln stellt – wie jede Sportart – eine körperliche Belastung dar.
Das Verletzungsrisiko ist vergleichbar mit anderen Sportarten.

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Wie eine Studie des Uniklinikums Münster nachgewiesen hat, sterben immer noch mehr Frauen am akuten Herzinfarkt als Männer. So beträgt die Sterberate im Krankenhaus beim ST-Hebungsinfarkt für Frauen 16,9%, für Männer 9,9%. Beim Nicht-Hebungsinfarkt beträgt sie für Frauen immer noch 11,7%, bei Männern 8,7%.
Ausgewertet wurden die Daten, die vom Bundesamt für Statistik in den Jahren 2005, 2007 und 2009 für Deutschland erfasst wurden.