Projekt zum Ausbau der Frühdefibillation durch besseres Auffinden von AED

Seit der Gründung unseres AED-Katasters 2008 haben wir ab 2020 eine Kooperation mit CISALI, der Citizens Save Lives Association, geschlossen.
Unsere AED-Standorte sollen dort weitergeführt werden. Unsere Landesarbeitsgemeinschaft hat auf Dauer nicht die Ressourcen, um die AED-Standorte bundesweit zu pflegen. Insbesondere die heute üblichen technischen Anforderungen liegen außerhalb der Budgets der LAG. Wir werden AED-Standorte bei CISALI weiter pflegen. Auch das CISALI-Konzept, dass alle Menschen AED-Standorte melden und pflegen können, kommt unserem bisher umgesetzten Konzept der ehrenamtlichen AED-Kataster-Beauftragten sehr nahe.
Wir freuen uns, einen passenden Kooperationspartner gefunden zu haben.

 

Link zu CISALI

Link zur AED-Standortsuche

CISALI-APP

 

Defibrillator Standorte einfach suchen und finden.
Kostenlos – werbefrei – neutral!

Ihre Vorteile

  • Im Notfall: Notruf ganz einfach absetzen & Ersthelfer im Umkreis alarmieren.
  • Defibrillatoren / AEDs einfach melden und hinzufügen.
  • Defibrillator Standorte in einer weltweiten Karte.
  • Defibrillator schnellstmöglich suchen & finden.
  • Planen Sie herzsichere Reisen.
  • Neue Features sind in permanenter Entwicklung.
 

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Cisali, die globale Defibrillator-Standort- und First Responder App.

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hlw ueberlebenswahrscheinlichkeit

Der plötzliche Herztod ist meist nicht vorhersehbar und trifft Menschen aller Altersstufen.

Wenn Sie können, besuchen Sie mal eine Informationsveranstaltung oder Schulung rund um das Thema AED. Auch wir bieten immer wieder solche Veranstaltungen kostenlos an. Schauen Sie einfach mal auf unsere Homepage herzintakt.net!
Aber auch ohne eine solche Veranstaltung können Sie helfen. Die AEDs sind so ausgestattet, dass Sie kein Vorwissen benötigen.

Behalten Sie in der Notfallsituation einen klaren Kopf. Haben Sie keine Angst. Die Überlebenswahrscheinlichkeit des Betroffenen steigt, wenn Sie helfen. Wenn Sie nicht helfen, schaden Sie.

Ihre öftlichen Rettungsdienste bieten Schulungen an, damit Sie sich vertraut machen können.

Die Schritte sind ganz einfach:
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Denken Sie bei Ihrem Notruf an die bekannten „W-Fragen“!
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Tipp, insbesondere für ländliche Regionen:
Die Rettungsleitstellen können Mobiltelefone im Notfall orten. In Pkws sind Rettungssysteme seit 2018 in Neuwagen Pflicht.

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Zum Umgang mit einem AED
Haben Sie keine Angst.

  • Das Gerät leitet Sie durch die Prozedur.
  • Alle AEDs funktionieren ähnlich.
  • Das Gerät prüft den Herzrhythmus und analysiert, ob überhaupt ein Stromstoß abgegeben werden muss.
  • Folgen Sie den weiteren Anweisungen des AEDs.
  • Danach beginnen Sie mit der Herz-Druck-Massage und der Beatmung. Der AED leitet Sie auch durch diese Prozedur.
Sofern Sie genügend Ersthelfer vor Ort haben, sollte jemand dem Rettungsdienst entgegen gehen und einweisen.
Unser Merkschema

Notfallschema

aed2quelle Erkennen können Sie einen AED an dem nebenstehenden Symbol in Deutschland und in ähnlichen Ausführungen in vielen europäischen Nachbarländern.
aed logo

In vielen Ländern - so auch in Deutschland - wird fälschlicherweise das Hinweiszeichen aus den USA mit rotem Herzen und einem weißen Blitz verwendet, obwohl die Norm ein eigenes Symbol vorsieht. Deshalb führen wir dieses US-Zeichen hier ebenfalls auf. Wünschenswert wäre natürlich eine internationale Harmonisierung auf möglichst wenig unterschiedliche Hinweiszeichen.

Mit mehr als 130.000 Opfern ist der plötzliche Herztod immer noch die häufigste Todesursache in der Bundesrepublik.

Verursacht wird der Tod von täglich ca. 350 Menschen durch ein unkontrolliertes unproduktives Flimmern des Herzmuskels, dem sogenannten Kammerflimmern. Ähnlich, wie bei einem elektrischen Kurzschluss, kann das Reizleitungssystem des Herzens seine Funktion nicht mehr wahrnehmen, der Herzmuskel beginnt zu flimmern und kann seine Pumpfunktion nicht mehr ausführen. Der Kreislauf bricht zusammen, lebenswichtige Körperfunktionen versagen, nach ca. 10 Minuten ist der Betroffene nur noch selten zu retten. Die Herzdruckmassage zur Aufrechterhaltung des Kreislaufs und die Defibrillation des Herzens sind die einzigen effektiven Maßnahmen zur Wiederbelebung!

Mit der Basisreanimation kann zwar der Kreislauf notdürftig aufrechterhalten werden, das Kammerflimmern bleibt allerdings bestehen. Nur die elektrische Defibrillation (Entflimmerung) ist in der Lage die rhythmische Steuerung des Reizleitungssystems wieder herzustellen.

Das Verfahren der externen Defibrillation am Menschen wird seit gut 50 Jahren durchgeführt und hat in den letzten Jahren zur Entwicklung von Automatisierten Externen Defibrillatoren (AED), auch Laien-Defibrillatoren geführt.

In Deutschland sind verschiedene Geräte zugelassen, die sich alle durch eine sprachgestützte Anwenderführung und einfache Ein-, Zwei- oder Dreiknopfbedienung auszeichnen. Die Geräte verfügen über eingebaute Test- und Kontrollfunktionen, die eine korrekte Anwendung überprüfen und einen Missbrauch verhindern. Das Gerät analysiert die elektrischen Impulse des Herzmuskels und beurteilt, ob eine Defibrillation erforderlich ist oder nicht. Per Sprachanweisung wird der Anwender aufgefordert einen Elektroschock mittels Knopfdruck abzugeben, auch werden genaue Anweisungen zur Herzdruckmassage und Beatmung gegeben

Die Automatischen Externen Defibrillatoren (AED) wurden für die Anwendung für Laien entwickelt. Mit einem Gewicht von ca. 1,5 kg kann das kleine Gerät mühelos zum Einsatzort gebracht werden. Mit eindeutigen und ruhigen Sprachanweisungen führt das Gerät durch jeden Schritt der Anwendung, einschließlich Schockabgabe und Durchführung der Herz-Lungen-Wiederbelebung. Ein Schock kann nur bei nur bei Kammerflimmern mit Herzstillstand abgegeben werden, das Gerät analysiert mit 100%iger Sicherheit den Herzrhythmus, eine Falschbehandlung ist damit ausgeschlossen.

Empfohlen wird allerdings auf jeden Fall eine Anwenderschulung einschließlich Auffrischung der Kenntnisse über sonstige Erste-Hilfe-Maßnahmen.

Die Anwendung des Defibrillators ist so einfach, dass jeder das Leben eines Kollegen, Freundes oder einer anderen Person retten kann.

Steht kein Defibrillator unmittelbar zur Verfügung, muss die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes mit der Herzdruckmassage und Beatmung überbrückt werden.

Zeit ist kostbar, bei einem plötzlichen Herzversagen können bereits nach drei bis fünf Minuten irreparable Hirnschäden auftreten, nach fünf bis acht Minuten schwerwiegende Herzschäden, nach zehn Minuten ist die Chance zur Wiederbelebung auf ein Minimum gesunken.

Nur unter sehr günstigen Voraussetzungen kann die alleinige Anwendung des AED eine erfolgreiche Wiederbelebung bewirken, grundsätzlich sind immer Herzdruckmassage und Beatmung die wesentlichen Maßnahmen, die ein Laie durchführen kann. Es sollte deshalb jeder Jugendliche und Erwachsene die lebensrettenden Maßnahmen erlernen, trainieren und regelmäßig auffrischen.

Die Landesarbeitsgemeinschaft Herz und Kreislauf in Schleswig-Holstein e.V. bietet entsprechende Informationsveranstaltungen für strukturierte Gruppen (Sportvereine, Seniorenbeiräte, Firmen, LandFrauen usw.) an, zertifizierte Kurse im Zusammenhang mit der „1. Hilfe“ werden überall von ortsansässige Sanitätsschulen regelmäßig angeboten.