Projekt zum Ausbau der Frühdefibillation durch besseres Auffinden von AED

Aufbau eines AED-Katasters

Sparkassen- und Giroverband Schleswig-Holstein und LAG bauen AED-Kataster auf

Dass ein AED zusammen mit einer Herz-Lungen-Wiederbelebung Leben retten kann, ist hinlänglich bekannt.
Damit Sie wissen, an welchen öffentlich zugänglichen Standorten, Sie AEDs finden, haben wir im Jahr 2009 ein Online-AED-Kataster aufgebaut mit finanzieller Unterstützung des Sparkassen- und Giroverbandes Schleswig-Holstein. Inzwischen pflegt es die LAG allein fort und hat es für den bundesweiten Einsatz vorgesehen.

Ein Anliegen der LAG ist die Verbreitung von AEDs, die insbesondere an Orten zum Einsatz kommen können, die von vielen Personen aufgesucht werden (z. B. Einkaufszentren, Bahnhöfe, Schwimmbäder etc.). In den letzten Jahren haben erfreulicherweise zahlreiche Firmen, öffentliche Verwaltungen und andere Einrichtungen in Schleswig-Holstein AEDs installiert.

Wünschenswert ist daher eine systematische Erfassung der vorhandenen öffentlichen AED-Standorte.
Unseres Wissens werden aktuell bisher in keinem Bundesland entsprechende flächendeckende Erhebungen durchgeführt. Ein landesweites AED-Kataster hat den Vorteil, Transparenz über die Zahl und Aufstellungsorte der vorhandenen AED zu erhalten und den Bekanntheitsgrad dieser wichtigen Notfallmaßnahme weiter zu erhöhen.

Die Liste der AED-Standorte kann dann zukünftig über eine Internetseite öffentlich eingesehen werden.
Die Aufnahme der AEDs in die Datenbank (www.aed-kataster.net) ist kostenfrei. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Thomas Glüsing.

Wir freuen uns, dass schon viele Interessierte diesem Aufruf gefolgt sind und es somit ermöglichen, das erste landesweite AED-Kataster eines Bundeslandes in Deutschland zu erstellen.